- 1:
Deutsch. - 2:
Englisch. - 3:
Französisch. - 4:
Italienisch. - 5:
Latein. - 6:
Bildende Kunst. - 7:
Darstellendes Spiel. - 8:
Musik. - 9:
Erdkunde. - 10:
Geschichte/ Politikwissenschaft. - 11:
Geschichte. - 12:
Ethik. - 13:
Religion. - 14:
Mathematik. - 15:
Biologie. - 16:
Chemie. - 17:
Physik.- 17.1:
Profilkurs Physik. - 17.2:
Experimente. - 17.3:
Tag der offenen Tür. - 17.4:
Beispielklausuren. - 17.5:
Preisträger. - 17.6:
Exkursion MS Wissenschaft.
- 17.1:
- 18:
NAWI Kl. 7 und 8. - 19:
Wahlpflichtfach NAWI Kl. 8-10. - 20:
Informatik/ITG. - 21:
Sport. - 22:
Leistungskurswahl.
Tag der offenen Tür 2007
Berlin – 2. Februar 2007. Und wieder einmal öffnet die Schiller-Oberschule ihre Pforten. Unter zahlreichen Besuchern befinden sich viele Grundschüler mit ihren Geschwistern, Eltern oder Freunden. Zukünftige Schüler der Schiller – Oberschule…Wer weiß…?
Schüler sowie Lehrer des Schiller – Gymnasiums bieten nicht nur das spannende Programm in der Aula oder leckeres Essen an den so verlockenden Essensständen an, sondern präsentieren auch noch sämtliche Fächer, die an der Schule unterrichtet werden.
Einige Schülerinnen und Schüler aus dem Leistungskurs Physik sowie die Physiklehrer Herr Gitzbrecht und Herr Reinke betreuten und zeigten sehenswerte Versuche der Physik.
Das Fach Physik wurde noch bis vor einem Jahr ab Klassenstufe 8 isoliert und seit diesem Schuljahr ab Klasse 7 als „NaWi“ (fächerverbindender Unterricht aus den drei Naturwissenschaften Physik, Chemie und Biologie) unterrichtet.
Doch zurück zum Tag der offenen Tür. Es wurden Versuche aus den Physikfachgebieten der Akustik, Mechanik, Elektrostatik, Induktion und dem Magnetismus gezeigt.
Schmunzeln musste ich, als ein Grundschüler fragte, ob dies alles Zauberei sei.
Doch nach kurzem Erläutern konnte ich den Vorhang der Zauberei ein wenig lüften und es zeigte sich eine Welt voller physikalischer Gesetze und komplexer Strukturen. Doch am meisten machte es mir Freude, als ich als mitwirkende Schülerin nur so von Fragen der Besucher durchlöchert wurde. Denn so stelle ich mir doch den perfekten Physikunterricht vor!
Alle Versuche waren für die Besucher durchaus interessant, insbesondere der mehrfach vorgeführte Thomson’sche Ringversuch:
Versuchsaufbau: Ein Aluminiumring liegt axial auf dem Gehäuse einer Spule, ist frei beweglich und umschließt den vertikal verlängerten, vertikal positionierten Eisenkern, der in dieser Spule steckt (siehe Abbildung).
Versuchsdurchführung: Die Wechselspannung an den Klemmen der Spule wird mithilfe eines Morsetasrers ein- und ausgeschaltet.
Beobachtung: Beim Schließen des Morsetasters wird der Ring, unabhängig von der Polarität an den Klemmen der Spule, von der Spule entlang des Eisenkerns nach oben weggeschleudert oder um eine bestimmte Höhe ab Spulengehäuse angehoben und dort in Schwebe gehalten. Beim Öffnen des Morsetasters fällt der angehobene, schwebende Aluminiumring auf das Spulengehäuse zurück.
Erklärung: Beim Einschalten des Stromes wird der Aluminiumring von einem schnell anwachsenden Magnetfeld der Flussdichte B durchsetzt. Der im Ring erzeugte Induktionsstrom ist so gerichtet, dass sich der Ring im Magnetfeld der stromdurchsetzten Spule, des Elektromagneten, in den Bereich geringerer Flussdichte, also nach oben, bewegt. Damit wirkt er dem Anwachsen des magnetischen Flusses entgegen (Lenz`sche Regel).
Die Beobachtung beim Ausschalten ist entsprechend erklärbar.
Versuchserklärung stammt sinngemäß aus dem Buch `Physik` von J. Grehn, J. Krause (Hrsg.) vom Verlag Metzler; ISBN: 3-507-10700-7
Bild entnommen aus der Internetseite: http://vorsam.uni-ulm.de/ASP/OArchiv_Images.asp?OrdnungsNr=EM%2D127

