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29.7.2010 : 18:50
Letzte Aktualisierung: 01.09.2009

Willkommen im Fachbereich Informatik/ITG

Für den Informatik- und ITG-Unterricht stehen zwei Computerfachräume mit 13 bzw.16 Arbeitsplätzen gleicher Ausstattung – alle vernetzt und mit Internetanschluss – und fest installiertem Beamer zur Verfügung.

Daneben sind die Fachräume der anderen Fächer mit mindestens einem, ebenfalls in das Schulnetz integriertem Computer ausgestattet. Fast alle besitzen auch einen fest installierten Beamer.

Seit dem Frühjahr 2009 verfügt die Schule über einen Notebookwagen mit 16 Notebooks, die vorwiegend im naturwissenschaftlichen Bereich zum Einsatz kommen.

Diese ausgezeichnete Ausstattung ist dem Umstand zu verdanken, dass das Schiller-Gymnasium Testschule bei der Entwicklung einer neuen Server/Router-Ausstattung ist. Als Korbit-Musterschule (Rechnerausstattung über CidS!) sind die Lehrer zu umfangreicher Fortbildung verpflichtet. Im April/Mai 2007 haben 20 Kollegen an einer Powerpoint-Fortbildung im Rahmen des Education Masterplans teilgenommen.

Informatik-Unterricht wird für Schüler im Kurssystem angeboten und kann ein- oder zweijährig belegt und in die Gesamtqualifikation für das Abitur eingebracht werden.

Der Rahmenlehrplan für die gymnasiale Oberstufe – Informatik nennt als Ziel des Informatik-Unterrichts „die Entwicklung einer Vorstellung von Informatik als Wissenschaft, die durch Abstraktion und Modellbildung von speziellen Gegebenheiten absieht und dadurch zu den allgemeinen Gesetzen, die der Informationsverarbeitung zugrunde liegen, vorstößt.“ (S. 9)

Ein Schwerpunkt des ersten Unterrichtsjahres in Informatik ist – neben Datenschutz und Rechnerorganisation – die Programmentwicklung anhand praxisnaher Probleme. Um einen problemlosen Einstieg in die Programmentwicklung zu ermöglichen, wird mit der „Mini-Sprache“ Robot Karol begonnen, die auf einer variablenfreien Programmierung aufbaut. Hier werden die grundlegenden Kontrollstrukturen erarbeitet, die dann bei der objektorientierten Programmierung unter Delphi weiter verwendet werden.

Im zweiten Unterrichtsjahr bilden Datenbanken und ein größeres Softwareprojekt die Schwerpunkte. Da größere Softwareprojekte nicht von einem Schüler allein entwickelt werden können, fördert der Informatik-Unterricht die Entwicklung von Team- und Kommunikationsfähigkeit.

Die Projektthemen der letzten beiden Schulhalbjahre bestanden in der Simulation der Sudoku-Rätsel bzw. eines Tamagochi.

 

Der Informationstechnische Grundkurs wird in der 7. Klasse mit einer Unterrichtsstunde pro Woche als Teilungsunterricht durchgeführt. Hier werden, aufbauend auf den Kenntnissen aus der Grundschule, die Fähigkeiten für die Nutzung der Computer im Fachunterricht und bei der häuslichen Arbeit – von der Erstellung von Referaten bis zur Präsentation für den Mittleren Schulabschluss – bereitgestellt. Einen großen Anteil nimmt daher die Nutzung von Standardsoftware ein, z.B. Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationstechnik.

Daneben werden auch exemplarisch Probleme des Datenschutzes und des Urheberrechts behandelt – Unterrichtsinhalte, die vom nicht verbindlichen Informatik-Unterricht abgesehen, in keinem anderen Unterrichtsfach zwingend vorgeschrieben sind.

Der ITG-Unterricht wird dabei in enger Absprache mit anderen Unterrichtsfächern, vor allem Mathematik und Erdkunde durchgeführt.

In den Klassen des Europazuges wird der Unterricht auf Englisch erteilt. Dabei ist ITG mit Biologie zu einem Fach mit drei Wochenstunden zusammengefasst. Auch hier hat die Standardsoftware einen großen Stellenwert, aber auch Internetrecherchen zu biologischen Themen und Erstellung von Mindmaps gehören zum Unterricht.

 

Entwicklungsvorhaben:

Informatik ist ein Gebiet, in dem die Entwicklung rasend schnell fortschreitet und damit eine permanente Fortbildung der unterrichtenden Kollegen erfordert.

Bei der Umsetzung des Rahmenlehrplanes in ein schulinternes Curriculum muss diese Entwicklung durch mögliche Aktualisierungen von Inhalten, Methoden und Konzepten (z. B. verwendete Softwareprodukte wie Programmiersprachen) berücksichtigt werden.

Im Frühjahr 2009 wurde beim Bezirksamt ein Antrag zur Ereiterung des Schulnetzes gestellt. Ziel ist vor allem die Vernetzung weiterer Fachräume und auch die von Klassenräumen.

Weiterhin steht die Anschaffung eines Smartboards auf dem Wunschzettel.